6 Hacks, wie ein RSS-Feed dein Blogger-Leben vereinfacht

Jeder Blogger sollte über einen RSS-Feed verfügen. Ein RSS-Feed kann deine Bloginhalte nämlich automatisch verteilen.
In diesem Beitrag zeigen wir dir coole Hacks, wie du mit deinem RSS-Feed noch viel mehr automatisieren kannst. Zum Beispiel auch per Social Media und deinen Newsletter. Klingt genial, oder?

Was ist überhaupt ein RSS-Feed?

Technisch gesehen ist RSS ein standardisiertes Dateiformat, das deine Bloginhalte in der Markup-Sprache XML darstellt.

Einfach ausgedrückt: Alle notwendigen Informationen zu deinen Blogartikel werden in einer Datei erfasst. Diese RSS-Datei wird mit jedem neuen Blogartikel automatisch aktualisert und verteilt. Letztendlich ist ein RSS-Feed nicht mehr als ein spezielles Format zum Austauch von Inhalten mit diversen Webseiten und (News) Verzeichnissen.

Es kan aber noch viel mehr. Und das zeigen wir dir mit 6 Hacks für dein RSS-Feed.

#1 Hack: Automatisches Befüllen deiner Pinwände bei Pinterest

Du bist bei Pinterest und hast bereits ein Unternehmenskonto (kostenlos)? Super. Dann kannst du über Pinterest einrichten, dass deine Bloginhalte automatisch auf deinen Pinwänden erscheinen.

Das heißt, jedes Mal, wenn du einen neuen Blogartikel auf deinem Blog veröffentlichst, erscheint dieser von ganz alleine bei Pinterest. Und du bestimmt sogar auf welchem Board.

Und so richtest dein RSS-Feed für Pinterst ein: Ganz oben rechts bei den drei Punkten Einstellungen bearben > Verifizieren den Button RSS-Feed verknüpfen auswählen.

Anschließend gibst du den Pfad zu deinem RSS-Feed ein, wie z. B. https://gepacktundlos.com/feed/, und wählst die Pinnwand aus, auf der zukünftig alle deine Blogartikel automatisch erscheinen sollen. Drücke speichern und du solltest in dem ausgewählten oder neuangelegten Pinboard deine neuen Pins finden.

Anmerkung: Das ausgewählte Bild für den Pin ist übrigens das jeweilige Bild, das über Open Graph Protokoll verfügbar gemacht wird. Das sind zusätzliche Metatags speziell für mit Social Media geteilte Inhalte.

#2 Hack: Automatisches Befüllen deiner Magazine bei Flipboard

Ähnlich wie bei Pinterst gibt es auch bei Flipboard die Möglichkeit, deine Blogartikel autmatisch in Magazinen erscheinen zu lassen.

Grundvoraussetzung ist, dass du einen Herausgeber-Account (kostenlos) hast. Diesen beantragst du über das Menü bei Angemeldet als... unter Als Herausgeber bewerben. Direkt im Anschluss an die Bewerbung bekommst du die Möglichkeit angezeigt, ein Magazin zu erstellen und deinen RSS-Feed zu hinterlegen.

#3 Hack: Inhalte griffbereit in der Social Media Share Organizer App Where Did I Share

Sofern du deine Bloginhalte regelmäßig auf Plattformen wie Facebook teilst, dann hast du mit einem RSS-Feed die Möglichkeit all deine Blogartikeldaten an einem Ort bereit zu haben und gleich zu teilen.

Denn für das Teilen der Links zu deinen Blogartikeln brauchst du a) den Titel b) die Kurzbeschreibung und c) den Link zu deinem Blogartikel. Aus der App Where Did I Share heraus kannst du alles automatisch beziehen und beispielsweise direkt in Facebook-Gruppen teilen.

Wähle über die App Where Did I Share? die drei Punkte oben aus und klicke auf Import from RSS. Gebe ganz oben den Link zu deinem RSS-Feed ein, wie z. B. https://gepacktundlos.com/feed/ und wähle dir Blogartikel aus, die du importieren willst. Und schon hast du alle Daten, die du zum Teilen deiner Beiträge brauchst, in einer App.

Lies auch: Alle Beiträge zur App Where Did I Share.

#4 Hack: Automatisches Verteilen deiner Neuigkeiten auf Blogger-Portalen

Blogger-Verzeichnisse sind ein beliebtes Instrument, wenn es darum geht, den eigenen Blog bekannter zu machen. Viele solcher Blogger-Portale, wie z. B. Bloglovin, Trusted Blogs und Bloggeramt, erlauben es, ein eigenes Profil mit RSS-Feed anzulegen. Anschließend werden alle deine neuen Blogbeiträge automatisch mit dem Blog-Verzeichnis synchronisiert. Somit sind deine Blogbeiträge dort automatisch hinterlegt und werden von potenziellen Lesern des Portals gefunden und auf deinen Blog weitergeleitet.

#5 Hack: Simples Abonnieren durch deine Leser

Besucher deiner Webseite, die das Format RSS bereits kennen, können deinen RSS-Feed nutzen, um deine Inhalte selbstständig zu abonieren. Du solltest deinen Lesern daher an geeigneter Stelle, den Link zu deinem RSS-Feed mit einem Icon wie bereit stellen.

Die beliebtesten Apps zum Abonnieren von Feeds sind Feedly, Read – Simple RSS Reader, FeedMe und so weiter. Der App-Nutzer gibt einfach den Link zum RSS-Feed, wie z. B. https://gepacktundlos.com/feed/ in der App zum Abonnieren ein.

Und so machst du deinen RSS-Feed verfügbar: Ergänze zu deinen Social Media Icons oder auf deiner Kontaktseite ein Icon für deinen RSS-Fed ein, wie beispielsweise Mein RSS-Feed.

#6 Hack: Automatisches Versenden von Blog-Neuigkeiten per Newsletter (mit Mailchimp)

Was war ich erfreut, als ich von dieser tollen Funktion bei Mailchimp hörte!

Es ist nämlich möglich, über Mailchimp ein RSS-Feed zu hinterlegen, um automatisiert Newsletter an meine Abonennten zu schicken. Genial, oder?

Vor allem wenn die Anzahl an Abonennten klein und der Aufwand für das Newsletter-Schreiben hoch ist, lohnt sich die Automatisierung. Sobald ein neuer Artikel auf deinem Blogartikel online ist, verschickt Mailchimp zeitah eine E-Mail an die Abonnenten raus.

Und so erstellt du den automatisierten Newsletter unter Mailchimp: Unter Create > Email > Automated > Share blog updates richtest du alles ein. Du gibst den Link zu deinem RSS-Feed ein und wählst Zeitangaben aus. Ein paar Schritte weiter im Anschnitt Template für die E-Mail erscheinen Blöcke für RSS Header und RSS Items, die du beliebig zusammekopieren kannst. RSS Items sind die Einträge (also Blogartikel) von deinem Blog. Campaign speichern und von nun an werden alle neu veröffentlichen Blogartikel innerhalb deines automatisierten Newslettersvon alleine an den Verteiler versandt.

How-To: So richtest du einen RSS-Feed ein

Vielleicht ist auf deinem Blog bereits ein RSS-Feed eingerichtet und du weißt es noch nicht.

Sofern du dein Blog oder deine Website auf WordPress basiert, ist ein RSS-Feed bereits enthalten und aktiv. Teste das Vorhandensein eines RSS-Feeds über oder auf. Rufe deine Blog-URL mit https://meinblog.com/feed/ oder https://meinblog.com/rss.xml auf. Wenn die Fehleremeldung „Seite nicht gefunden erscheint“, dann ist RSS in deinem Theme nicht aktiviert. Alternativ installieren ein WordPress-Plugin speziell für RSS, wie z. B. Category Specific RSS feed Subscription oder Custom Simple Rss.

Um sicherzustellen, dass dein RSS-Feed im korrekten Format vorliegt, prüfe deine RSS-Datei auf http://feedvalidator.org/ oder http://validator.w3.org/feed/.

Abschließende Worte zur Notwendigkeit eines RSS-Feeds

Ich hoffe, du bist inzwischen genauso überzeugt wie ich. Denn einen RSS-Feed zu haben ist eine enorme Arbeitserleichterung und ermöglicht den Fokus auf andere Aufgaben als Blogger.

Übrigens vielleicht kommt dir das Format oder der Aufbau einer der RSS-Datei bekannt vor, denn eine Sitemap speziell für Suchmaschinen für Google liegt ebenfalls im XML-Format vor.

Unser WordPress-Plugin für dich: Eine Bilder-Sitemap zu haben, ist übrigens für dein SEO grandios.

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